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Bauwerksabdichtung im Bestand

… auch möglich als nachträglich druckwasserdichte Abdichtung einer bereits bestehenden Betonbodenplatte in Sonderbauweise. Wenn wegen der in der Regel unmöglichen, bzw. sehr erschwerten Zugänglichkeit erdberührter Umfassungsbauteile mit Druckwasserbeanspruchung die bauherrenseitige Anfrage nach der Möglichkeit einer innenliegenden Abdichtung formuliert wird „schütteln die meisten Ingenieurbüros den Kopf“ mit der Aussage dass dies bei örtlich …
  • zu erwartender Rissbreitenänderung > 0,2mm
  • i.d.R. vorhandenen Gefügestörungen im Beton
  • der Wassereinwirkung W2.2-E „Hohe Einwirkung von drückendem Wasser > 3m Eintauchtiefe“
… in Berücksichtigung des dafür geltenden WTA-Merkblattes 4-6 „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“ nicht ginge. Es gibt hierbei jedoch Möglichkeiten in sorgfältig zu planender Kombination einer flächigen ( nach entsprechender Vorbehandlung vollflächig geklebte und an den Stößen thermisch verschweißte Kunststoffbahnen ) wie auch dehnfugenberücksichtigenden ( mittels Injektion der Dehnfuge, Einkleben von Dehnfugenbändern, mechan. Schutz der Dehnfugenabdichtung, Anfertigen von Sonder-formteilen, etc. ) Sonderbauweise dabei dauerhaft druckwasser- dichte Konstruktionen zu erreichen. Das aktuell neu erschienene WTA-Merkblatt 4-6 „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“ beschäftigt sich dabei mit den neu geregelten Begrifflichkeiten der Normenreihe DIN 18531 bis 18535 und im speziellen der DIN 18533 – „Abdichtung von erdberührten Bauteilen. Mehr davon findet man im Heft 5 ( Oktober ) 2025 in der Zeitschrift „Der Bausachverständige“ mit dem Titel „Wenn das Haus nasse Füße hat“ .
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